Mechanismen der zellulären Kompartimentierung und deren krankheitsrelevante VeränderungenSFB 593 | |||
| SFB, SFB-Transregio (DFG) | |||
| Internet | http://web.uni-marburg.de/sfb593/ | ||
| Sprecher bzw. wiss. Koordinator | Prof. Dr. Roland Lill Institut für Zytobiologie und Zytopathologie Robert-Koch-Straße 6 35037 Marburg Telefon: 06421/28-66449 | ||
| Stellvertreter des Sprechers (bzw. wiss. Koordinators) | Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk Institut für Virologie, Philipps-Universität Marburg Robert-Koch-Str. 17 35037 Marburg Telefon: 06421/28-66253 | ||
| 2. Stellvertreter des Sprechers (bzs. wiss. Koordinators) | Prof. Dr. Klaus Lingelbach FB Biologie, Philipps-Universität Marburg Karl-von-Frisch-Straße 8 35043 Marburg Telefon: 06421/28-23404 | ||
| Anzahl der Partner | 14 | ||
| Marburger Teilnehmer |
Fachgebiet Zellbiologie und Angewandte Botanik: Prof. Dr. Uwe G. Maier Fachgebiet Entwicklungsbiologie und Parasitologie: Prof. Dr. Klaus Lingelbach Institut für Klinische Zytobiologie und Zytopathologie: Prof. Dr. Roland Lill Institut für Molekularbiologie und Tumorforschung (IMT): PD Dr. Heike Krebber, Prof. Dr. Martin Eilers Institut für Physiologie und Pathophysiologie: Prof. Dr. Dr. Jürgen Daut Pharmakologisches Institut: Prof. Dr. Thomas Gudermann Institut für Virologie: Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk, Prof. Dr. Ralf Jacob, Prof. Dr. Wolfgang Garten, Prof. Dr. Stephan Becker | ||
| Laufzeit und Finanzierung | 2003 - 2014 11 Jahre | ||
| Beschreibung | Die zelluläre Kompartimentierung und ihre Bedeutung für die Entstehung von Krankheiten ist ein verbindendes Thema der infektions- und zellbiologischen Arbeitsgruppen des SFB 593, der Anfang 2003 seine Arbeit begann. Der neue SFB hat sich zum Ziel gesetzt, wesentliche Beiträge zum Verständnis der zellulären Kompartimentierung und des Membrantransports sowohl in gesunden als auch in pathologisch veränderten Zellen zu erarbeiten. Untersucht werden bedeutende und hochaktuelle Fragestellungen der modernen Zellbiologie wie z.B. die intrazelluläre Verteilung von Proteinen, RNA und Metallen auf die verschiedenen Organellen, die Assemblierung von Plasmamembrantransportern, die intrazelluläre Reifung und Verpackung hochpathogener Viren und die Vorgänge bei der Kompartimentierung von intrazellulären Pathogenen. Von Interesse ist ebenso, wie die molekulare Funktion einzelner Proteine und Proteinkomplexe ('molecular machines') umgesetzt wird in die Bildung, strukturelle Organisation und Aufrechterhaltung von intrazellulären Kompartimenten. Neben diesen grundlegenden Fragestellungen wird sich der SFB mit dem wichtigen Problem befassen, wie sich Störungen der Kompartimentierung auf die Kompartimente selbst, auf die gesamte Zelle oder auf den ganzen Organismus auswirken. Der SFB wird in seiner Arbeit die klassischen Vorgehensweisen der Biochemie, Genetik, Molekularbiologie, Parasitologie, Physiologie, Strukturbiologie, Virologie und Zellbiologie kombinieren mit modernen Methoden der 'Genomics' und 'Proteomics'. Als Studienobjekte stehen neben Säuger-Zellkulturen eine Reihe von Modellorganismen wie die Hefe und transgene Mäuse zur Verfügung. Arbeiten mit gentechnisch veränderten Parasiten und Viren können in den schon erwähnten Hochsicherheitslaboratorien durchgeführt werden.
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| Einzelprojekte | |||
| Externe Teilnehmer |
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