Intrazelluläre LebensformenSPP 1131 | |||||||||||||
| DFG-Schwerpunktprogramm | |||||||||||||
| Internet | http://www.staff.uni-marburg.de/~baumeist/A_START.html | ||||||||||||
| Sprecher bzw. wiss. Koordinator | Prof. Dr. Klaus Lingelbach Fachbereich Biologie, Parasitologie, Philipps-Universität Marburg Karl-von-Frisch-Str.8 35032 Marburg Telefon: 06421-2823404 | ||||||||||||
| Anzahl der Partner | 23 | ||||||||||||
| Marburger Teilnehmer |
Fachgebiet Zellbiologie und Angewandte Botanik: Prof. Dr. Uwe Gallus Maier Fachgebiet Entwicklungsbiologie und Parasitologie: PD. Dr. Frank Seeber, Prof. Dr. Klaus Lingelbach Prof. Dr. Ralph Thomas Schwarz | ||||||||||||
| Laufzeit und Finanzierung | 2002 - 2008 6 Jahre | ||||||||||||
| Beschreibung | Intrazelluläre Lebensformen decken das breite Spektrum von Symbiose zu Parasitismus ab. Obwohl sie traditionell unterschiedlichen Bereichen biologischer und medizinischer Forschung zuzuordnen sind, haben sie wesentliche Gemeinsamkeiten: (i) sie bilden eindeutig definierbare Kompartimente, die durch Membranen von anderen Strukturen bzw. vom Zytosol der Wirtszelle getrennt sind, (ii) sie verfügen über eine genetische Information, und (iii) sie stehen in einem intensiven Stoffaustausch mit ihrer Wirtszelle. Die im Schwerpunktprogramm zusammengefassten Projekte befassen sich mit zwei Themenkreisen: "Endosymbionten und Organellen" will die molekularen Interaktionen zwischen Organell und Wirtszelle sowie die Leistungen des Symbionten für den Wirt aufklären. "Leben im Zytoplasma und in Vakuolen" umfasst Untersuchungen zu krankheitsrelevanten Veränderungen der Wirtszelle durch nicht-symbiontische Lebensformen sowie die Aufklärung der Mechanismen, die es Krankheitserregern ermöglichen, in ihren Wirtszellen zu überleben. Das Verständnis symbiontischer Beziehungen ist sehr viel besser als das der nicht-symbiontischen Lebensformen. Dies ergibt sich zum einen aus der besseren experimentellen Handhabbarkeit von Organellen und zum anderen aus den Fortschritten der genetischen Manipulierbarkeit in speziellen Modellsystemen. Eine Herausforderung des Programms besteht darin, die Potenziale der jeweiligen Systeme zu erkennen und die an zellbiologischen Modellobjekten optimierten Technologien und zellbiologischen Konzepte auf nicht-symbiontische Lebensformen zu übertragen.
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| Externe Teilnehmer |
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