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Funktion von unterschiedlich lokalisierten Glutaredoxin 2 Isoformen

Nachwuchsgruppe in einem Sonderforschungsbereich
Adresse Fachbereich Medizin, Institut für klinische Zytobiologie, Robert-Koch-Str. 6, 35037 Marburg
Telefon: +49 (0) 6421 2866483
E-Mail

Internet http://www.lillig.de
Leiter Dr. Christopher Horst Lillig
Förderung seit: 01.10.2006
bis: 31.07.2010
Förderinstitution DFG
Finanzierung
2006: 135.200 Euro 2007: 236.200 Euro 2008: 236.200 Euro 
2009: 236.200 Euro 2010: 134.800 Euro 
Programm Glutaredoxine (Grx'e), für die eine Vielzahl von Funktionen in der Zelle beschrieben wurden, katalysieren Glutathion-abhängige Oxidoreduktionen. Das humane Glutaredoxin 2 (hGrx2) spielt eine zentrale Rolle bei der zellulären Antwort auf mitochondriellen oxidativen Stress. Zellen mit erniedrigten hGrx2 Mengen zeigen eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Apoptose, während Zellen mit erhöhten Mengen geschützt sind. Wir konnten drei Isoformen des Proteins in menschlichen Zellen nachweisen. Erstens die anti-apoptotische mitochondrielle Isoform hGrx2a und zweitens und drittens zwei weitere Isoformen im Cytosol und im Nukleus. Darüberhinaus konnten wir hGrx2 als erstes Schwefel-Eisen Protein der Thioredoxin Proteinfamilie identifizieren.

Wir wollen mit Hilfe von biochemischen, biophysikalischen und zellbiologischen Methoden sowie mit Hilfe von Tiermodellen die folgenden Fragestellungen untersuchen:
(1) Wie schützt hGrx2 Zellen vor oxidativem Stress-induziertem Zelltod?
(2) Welche Rolle spielen Grx'e im Eisenhaushalt der Zelle?
(3) Was ist der Grund für die unterschiedliche Kompartimentierung der unterschiedlichen Grx2 Isoformen?

SFB 593: Mechanismen der zellulären Kompartimentierung und deren krankheitsrelevante Veränderungen

Zuletzt Aktualisiert: 11.03.2009

 
  Philipps-Universität Marburg

Forschungsbericht der Philipps-Universität Marburg

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