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Transformationen des Visuellen

Strukturiertes Promotionsprogramm der Philipps-Universität Marburg
Sprecher Prof. Dr. Hubert Locher
Philipps-Universität Marburg
Bildarchiv Foto Marburg, Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte
Ernst-von-Hülsen-Haus, Wolffstraße
35032 Marburg
06421 28-24324
2. Sprecher Prof. Dr. Angela Krewani
Philipps-Universität Marburg
Fachbereich Germanistik und Kunstwissenschaften
Institut für Medienwissenschaft
Wilhelm-Röpke-Straße 6 A
35032 Marburg
06421 28-24691
Marburger Teilnehmer Institut für Europäische Ethnologie / Kulturwissenschaft: Prof. Dr. Karl Braun
Fachgebiet Völkerkunde: Prof. Dr. Ernst Halbmayer
Fachgebiet Praktische Theologie und Religionspädagogik: Prof. Dr. Thomas Erne
Institut für Medienwissenschaft: Prof. Dr. Andreas Dörner
Externe Teilnehmer
D, Universität Siegen : Prof. Dr. Josef Imorde, Kunstgeschichte
USA, City University New York (CUNY)
USA, Central Connecticut State University
USA, New School New York
F, Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris
Laufzeit und Finanzierung 2009 - 2012
3 Jahre
Programm „Transformationen des Visuellen“ bezeichnet das Rahmenthema, innerhalb dessen sich Promovierende und Lehrende aus den Fächern Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Europäische Ethnologie und Völkerkunde sowie praktische und systematische Theologie zusammengeschlossen haben.

In einer offenen Kollegstruktur entwickeln die Teilnehmer/innen gemeinsam ein interdisziplinäres kultur- und medienwissenschaftlich ausgerichtetes Programm. Ergänzt wird die Zusammenarbeit durch die Beteiligung des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg als fachbereichsfreier Institution mit einschlägigem Forschungsprogramm. > weitere Informationen

Die Arbeit des Programms mit seiner bisher einzigartigen thematischen Verbindung soll die Diskussion unter den Teilnehmenden fördern und ihre wissenschaftliche Arbeit wechselseitig bereichern. Das strukturierte Promotionsprogramm „Transformationen des Visuellen“ stellt den Versuch dar, die Dimensionen des Medialen als Basis menschlicher Kommunikation zu erfassen. Um die interdisziplinäre Öffnung des Konzepts zu gewährleisten soll die seit mehr als einem Jahrzehnt in den Kunst- und Kulturwissenschaften geführte Debatte um „Bildlichkeit“ bzw. um einen „pictorial“ oder „visual turn“ in einer spezifischen Weise gewendet werden, indem weniger das „Bild“ als etwas scheinbar objektiv Gegebenes, sondern Visualität und ihre Effekte thematisiert werden.

Die Gruppe gibt Gelegenheit, gerade auch an Fachgrenzen angesiedelte Themen in geeigneter Form zu diskutieren und vergleichend nach der Bedeutung und den Bedingungen des Umgangs mit dem Visuellen in den verschiedenen Fachdiskursen zu fragen.

Zur Veröffentlichung von Teilergebnissen sollen jeweils Hefte der Marburger medienwissenschaftlichen Zeitschrift Augenblick gestaltet werden, zudem sollen im Organ der Zeitschrift Kunstgeschichte. An open peer reviewed journal, als eine Publikationsplattform diskussionsfähige Zwischenergebnisse publiziert werden. Außerdem ist das Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft zur Veröffentlichung in sich geschlossener Aufsatztexte im Bereich der Kunstwissenschaft vorgesehen.

Zuletzt aktualisiert: 08.03.2010

 
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