Fundamentaltheologische Ethik der Humangenetik in evangelischer Perspektive | |
| Kennziffer | 05.125.08s |
| Leiter/in | Prof. Dr. Peter Dabrock |
| Beteiligte Wissenschaftler/innen | Ruth Denkhaus M.A., Dipl.-Theol. Jens Ried |
| Schlagwörter |
Forschung mit embryonalen Stammzellen Präimplantationsdiagnostik Therapeutisches Klonen Moralischer Status des menschlichen Embryos Menschenwürde, Lebensschutz |
| Kurzbeschreibung | Im Forschungsschwerpunkt wird die Wechselwirkung zwischen biotechnologischen Entwicklungen, vor allem im Gebiet der Humangenetik, und kulturell, vor allem im Bereich des Christentums entwickelter Normen und Werte wie Menschenwürde, Lebensschutz, Achtung und Anerkennung beobachtet, analysiert und aus der Perspektive einer fundamentaltheologischen Bioethik beurteilt. Der gewählte fundamentaltheologische Ansatz kombiniert theologische Anthropologie, das ethische Verfahren des weiten Überlegungsgleichgewichtes und die Zielperspektive einer Gestaltung des öffentlichen Vernunftgebrauchs. Gegenüber rein philosophischen Ethiken wird zum einen inhaltlich der kulturell wirksame Traditionsbezug des Christentums beachtet und methodisch der Kohärentismus auf seine eigene Begrenztheit befragt. |
| Publikationen | P. Dabrock, L. Klinnert, S. Schardien: Menschenwürde und Lebensschutz. Herausforderungen theologischer Bioethik, 2004. P. Dabrock, J. Ried (Hg.): Therapeutisches Klonen als Herausforderung für die Statusbestimmung des menschlichen Embryos, Paderborn 2005. P. Dabrock, Wenn das Unbestimmbare bestimmt werden muss & Zum Verständnis des menschlichen Lebensanfangs und seines Schutzes in der evangelischen Theologie, in: U. H. J. Körtner u.a. (Hg.), Lebensanfang und Lebensende in den Weltreligionen, Neukirchen-Vluyn 2006, S. 71-93. |

